Our little Trip! Starting off in Rio, going to Iguazú and Machu Picchu and to Colombia and Trinidad & Tobago, to Grenada and St. Lucia and finally, Canada.
Samstag, 5. Februar 2011
Watch out for Mr. Grizzly!!!
Sonntag, 30. Januar 2011
Adieu Montréal, welcome Rockies!
Donnerstag, 23. Dezember 2010
I´m dreaming of a white Christmas,
with every Christmas card I write.
May your days be merry and white
and may all your Christmases be white.
Wir wünschen Euch zum Feste,
von Herzen nur das Beste.
Wie auch schon im letzten Jahr,
die Weihnachtskarten alle war´n.
Drum schicken wir Euch wieder,
ein paar fromme Lieder:
MELE KALIKIMAKA (Deluxe Version 2.0)
Von uns zum Weihnachtsfeste an Euch
und hoffen, dass ihr´s nicht bereut.
Genießt die Tage so wie sie sind,
sie sind schnell weg, so wie der Wind.
Also, in diesem Sinne nun noch mal,
Frohe Weihnacht und ein Glückliches neues Jahr!
We wish you for the holidays
Only the best in our ways.
Exactly like last year,
the Christmas cards some how disapeared.
That´s why we´re sending you again
some piousy songs from us with spin:
MELE KALIKIMAKA (Deluxe Version 2.0)
To make your Christmas holidays
The Best ones you have ever had.
Enjoy the holy days as they come,
Because they will be fast gone.
So, once again we wish you here,
Merry Christmas and a Happy new year!
Eure/Your
Jenny und Basti
Mittwoch, 15. Dezember 2010
News aus dem verschneiten Kanada!!!
Hallo ihr Lieben,
Mittwoch, 10. November 2010
WELCOME TO CANADA! WELCOME HOME!
Das Problem war, dass unsere Umsteigezeit in Toronto viel zu kurz war und der Abflug auf Barbardos (mit Westjet) bereits Verspätung hatte. Als wir also am Immigrationschalter in Toronto standen und ein sehr freundlicher junger Beamte uns unsere Work and Travel Permits in unsere Pässe stempelte, verneinte er gleich und meinte, wir werden unsere Anschlussmaschine wohl nicht mehr schaffen, nicht in 30 Minuten. "Geht am besten gleich zum Check-In Schalter der Airline." Einmal tief durchatmen und das Ganze verdauen, wichtig ist unseren Abholern Heidi und Herb auf dem Flughafen in Montréal schnellstmöglich bescheid zu geben. Mit den Worten "Welcome home" überreichte der nette Beamte uns unsere Pässe, nachdem er auch genauer erklärt hatte, in welchen Bereichen wir generell in Kanada arbeiten dürfen. Wir also mit unserem Gepäck zum Check-In Schalter. Der war natürlich schon längst geschlossen. Es war schon nach 22 Uhr abends. Am Infodesk haben wir dann versucht einen Menschen von Westjet an die Strippe zu bekommen und tatsächlich tauchte wenig später ein junger Mann auf und fragte uns, warum wir denn nicht zu den Connecting Flights gegangen wären. Wir dachten, wir wären eh zu spät. Ab da an ging alles ganz schnell. Die Maschine wartete tatsächlich noch auf uns. Wir mussten im Schnelldurchlauf unser Gepäck aufgeben, mit dem Risiko, dass es nachkommen würde und schnell durch die Security, wo auch schon ein anderer Mitarbeiter stand, um uns abzuholen und uns zu Gate zu bringen. Wir waren glaube ich die letzten Menschen auf diesem Flughafen. Selbst unser Gepäck kam auch noch mit. Was für eine Aktion!
Hallo aus Montréal!!!
ja, ich finde Bastis Haare auch ganz süß. Heute hat er mich gefragt ob er sie wieder abschneiden soll. Habe ihm eben lauthals deine Worte vorgelesen und hoffe, dass er sich dagegen entscheiden wird und die langen Haare lässt!!! Dir viel Spaß im Moorbad und euch liebe Dinkis viel Spaß auf den Kanaren!!!!
Montag, 18. Oktober 2010
Unsere Tage in der Karibik sind gezählt!
Im Moment sind wir noch auf St. Vincent, werden am Mittwoch nach St. Lucia fliegen und dann Anfang nächster Woche nach Barbarados, wo wir unsere letzten paar Tage in der Karibik verbringen werden. Hinter uns gelassen haben wir bereits die Inseln Trinidad und Tobago, Grenada, Carriacou und Union Island. Jede Insel ist auf ihre Art wunderschön , sehenswert und doch so anders. Umso nördlicher wir kommen, umso netter und offener sind die Menschen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir endlich hier in der Karibik angekommen sind, endlich wissen wie die Leute hier ticken, was sich gehört, was man tun sollte und was nicht. Eigentlich ist es auch ganz easy hier klarzukommen. Mit Improvisation geht sehr viel und fragen kostet nichts. Fast jeder möchte gegrüßt werden. Das ist hier eine Form des Respektes und der gegenseitigen Anerkennung. Ich hatte ja erwähnt, dass ich mir wünsche, nicht mehr so als Tourist gesehen zu werden und ich habe hier jetzt endlich das Gefühl, dass es auch so ist. Vielleicht liegt es aber auch schon an unserer Bräune ;-). Man sieht uns glaube ich schon an, dass wir bereits einige Zeit hier verbracht haben.
Man sollte hier nicht vergessen, dass 90% der Einheimischen hier ihre Wurzeln in Afrika haben. Davon kamen zum Beispiel Schiffbrüchige nach St. Vincent, die eigentlich als Sklaven nach Nordamerika gebracht werden sollten. Diese Menschen wurden dann später von den Briten wieder gefangen genommen. Viele Inseln waren unter britischer oder französischer Staatsführung und Abhängigkeit. Tragische Schicksale haben sich hier vor einigen Jahrhunderten abgespielt. Mit diesen Ereignissen müssen die Menschen hier klarkommen, damit umgehen. Was für die Einheimischen bzw. ihren Vorfahren hier die Hölle gewesen sein muss, ist für die Touristen heute das Paradies, paradox oder? Wie begegnet man sich mit solch einer Geschichte im Hinterkopf? Man kann nur versuchen, jeden einzelnen Menschen als Individuum zu sehen, vorurteilsfrei. Das fängt bei dem stereotypischen Begriff "Hautfarbe" schon an. Man sollte sich nicht nach solchen Kategorien richten, sich frei machen von Stereotypen wie weiß vs. schwarz = gut vs. böse. Ich habe mich dabei ertappt, so zu denken und versuche hier jeden Tag diese Stereotypen abzulegen und zwar durch Begegnungen, Gespräche und Offenheit. Nur so geht es! Das ist schwer, wenn man in einer Gesellschaft aufwächst, in der suggeriert wird, dass weiß gut und schwarz böse ist. Um mit diesen Stereotypen zu brechen, reicht manchmal nur ein Lächeln, ein kurzes Hallo oder ein freundliches Wort!
Donnerstag, 7. Oktober 2010
We are still alive!
Freitag, 24. September 2010
Colombia - A short review
Colombia - of course with all the people taking care of us here - is just great and wunderfull. Actually I think there are no words to really describe what we have seen and experienced here. It was just amazing. We´ve been to the Caribbean Sea in the North, to a private island with a private boat, to the great capital of Bogotá, to the amazing landside in the middle of the country around the town of Armenia and via a Hellride over the Andes again to Cali.
Just a short description of what we have done and seen here. We will be back soon and post some more stuff.
See ya
Jen & Basti
Montag, 13. September 2010
Juandi und Pili

Freitag, 10. September 2010
Kolumbien!
Mittwoch, 8. September 2010
Zeit für einen Rückblick!
Eines kann ich gleich als erstes sagen. Es ist nicht einfach aus einem ca. 60 Liter Rucksack als Frau zu leben und das für mindestens 8 Wochen, schon gar nicht, wenn man sich gern ein wenig modisch kleidet. "Zweckmäßigkeit" ist hier das richtige Wort dafür. Ein bis zwei Hosen, ein paar Shirts, gute Schuhe und eine verlässliche Regenjacke und das Tag ein Tag aus. Viel Platz für neues im Rücksack ist auch nicht, und so schmücke ich meine Arme und sammle Armreifen und Bänder und erfreue mich daran. Zu sehr guten Deals auf der Straße übrigens. Unser Reisealltag sieht wirklich nicht so romantisch aus wie auf den Bildern. Wir versuchen euch natürlich nur die schönen Seiten zu zeigen, an das wir uns auch erfreuen. Alles negative oder auch schlechte versuchen wir einfach zu ignorieren, schauen darüber hinweg oder nehmen es mit Humor, mal besser und mal schlechter. Wir denken eben positiv.
Die letzten 4 Wochen haben wir in Jugendherbergen/Hostels gelebt. Das war unser zu Hause. Meistens in Zweitbettzimmern, ein Glück, das Bad auf dem Zimmer eher seltener. Meistens teilten wir uns die Bäder mit anderen Reisenden. Auch nicht für jedermann. Hostels sind Treffpunkte für Reisende und nicht wirkliche Ruhepole. Der Durchschnitt der Reisenden ist zwischen 20 und 25. Wir gehören da eher schon zu den "Älteren". Wir können die Nächte an einer Hand abzählen, an denen wir mal durchgeschlafen haben, entweder durch die zu kurzen oder kleinen Betten, durchgelegenen Matrazen, zu kalten Zimmern (meistens ohne Heizung) oder auch durch die anderen backpackern, die gern Party machen. Ohropacks sind da existentiell und eine warme Überdecke oder auch Schlafsack. Fakt ist, wir machen keinen Urlaub von 2-3 Wochen, sondern eine Art Low Budget Reise. Nur Hostels unter 30 Euro, essen im Restaurant super selten. Meistens musste der Imbiss an der Ecke her oder wir haben versucht uns was Leckeres im Hostel zu kochen: Spaghetti, Bratkartoffeln mit Schinken und Ei, manchmal auch Fisch, selten Fleisch. Kochen konnten wir auch nur im Hostel, wenn die Küche grad nicht besetzt war und grad kein Chaos war. Für unterwegs haben wir uns Sandwiches gemacht, Obst gekauft und Wasser. Und dann noch die Zeit, die für die Reiseplanung draufgeht. Angekommen an unserem neuen Ziel, mussten wir uns nach max. 2 Tagen aufmachen und das nächste Hostel oder die nächste Fahrt buchen. Immer mit der Hoffnung, das nächste Hostel wird ruhiger sein, wärmer, die Betten besser; Busticket kaufen, Angebote vergleichen, dafür gingen immer 1-2 Nachmittage drauf. War es das alle wert? Haben wir die richtige Entscheidung getroffen? Uns als relativ unerfahrene Reisende in Südamerika ist vieles schwerer gefallen als andere. Aber wir haben die richtige Entscheidung getroffen! Genau das wollten wir. Raus aus dem Alltag und den Verpflichtungen und rein ins Reisefieber und Abenteuer! Ich freue mich jeden Tag aufzustehen und was neues zu sehen und das gemeinsam mit Basti! Jeden Tag neue Eindrücke, das überwältigt einen auf Dauer!
Inzwischen sind wir schon hochprofessionell. Wir suchen uns Cafes mit Wifi, besprechen genau, was wir in welcher Zeit recherchieren wollen und planen den nächsten Aufenthalt. Unser kleiner Rechner und Reiseführer sind immer dabei und goldwert. Das erleichert alles ungemein und macht das Posten und Arbeiten am Blog erst möglich. Die ganze Mühe lohnt sich also. Man bekommt ein Bild von Südamerika und von der Welt, das man so nicht kennt und nie kennen würde. Südamerkia ist spannend, mit tollen und herzlichen Menschen und verschiedenen Kulturen, jedes Land anders und doch jeder darauf bedacht, in einer modernen fast schon europäischen Welt leben zu wollen. Vieles ist orientiert an Nordamerika und Europa, einige Länder versuchen aber ihr eigenes Süppchen zu kochen. Hier ist jeder, der Arbeit hat stolz darauf, vor allem in Argentinien merkt man das. Deutschland ist wirtschaftlich sehr präsent. Da stelle ich mir die Frage, wie kann es sein, dass ein so kleines Land wie Deutschland mit einer weltweiten Wirtschaft und guten Exportwirtschaft es nicht auf die Reihe bekommt, für jeden, der arbeiten möchte, einen Job zu sichern. Die Antwort ist ganz einfach: Der Profit steht hier an erster Stelle. Das fühle ich hier in Südamerka nicht so stark. Es wird gearbeitet, versucht mit allem Geld zu verdienen, aber auch gelebt, gefeiert, genossen, so wie es jedem einzelnen möglich ist. Die Kluft zwischen arm und reich ist immens und das macht mich meistens traurig. Ein Bild, an das man sich erst noch gewöhnen muss. In Deutschland dagegen geht es allen gut aber die Einstellung zum Leben und die Mentalität ist hier in Südamerika einfach anders und das schätzen wir.
Was ich mir für uns beide wünsche? Einfach mal länger als 3-5 Tage an einem Ort zu sein, weniger Klamotten mitschleppen zu müssen, mehr Alltag leben, weniger touristisch aussehen und weiterhin so zu reisen, wie wir es tun; immer mit etwas Vorsicht, mit Freude, Neugier, Offenheit, positivem Denken, Gesundheit und mit ein wenig Glück. Die wichtigste Erkenntnis bis jetzt?: Man muss was riskieren im Leben, auch wenn es noch so schwerfällt und alles doch so gemütlich und vertraut, bequem und sicher erscheint. Life is too short!!!
The Andes and Santiago
Donnerstag, 2. September 2010
Mendoza, Montevideo and Buenos Aires
We look forward to have nice and warm weather the next days. We might do a wine tour here in Mendoza (Mendoza is famous for good wine in whole South America) before we will leave on Saturday to go to Santiago de Chile for about 3-4 days. Basti is looking forward to do the bus ride to Santiago because we will cross the Andes and the weather is supossed to be very nice and sunny. After Santiago we will fly to Bogota, Colombia. I especially are looking forward to meet our friends Juandi and Pili and to spend time with them and their families. It will be also warmer for sure.
We posted some new pics from Buenos Aires, Colonia del Sacramento and Montevideo, Uruguay. We went to Uruguay for the weekend by boat from Buenos Aires. A nice country, friendly people. So we spent one night in Colonia, took the bus to Montevideo (the captial) and spent two nights in Montevideo. On the upper pic you can see Montevideo. So check out the pics...
All the best to you all! We miss you all a little...
Jenny and Basti
Sonntag, 29. August 2010
Dancing Tango in Buenos Aires on my 30th birthday!
Cataratas Iguazú
Mittwoch, 25. August 2010
Auf nach Paraty!
P.S.: Lieber Olli, der Kadett ist nur für Dich fotografiert!
Ilha Grande Teil 2
Die Bucht an denen die meisten Häuschen, Pensionen und Bars stehen, verschwinden in der Flut, das Meer hat sich noch nicht beruhigt, ist unruhig, das Wasser ist gestiegen. Obwohl fast alle im Hostel merkern, sehe ich es gelassen. Die Insel leuchtet im Grün, der Dschungel ruft und Basti und ich entscheiden uns für den Dschungel. Nach einem relativ guten Frühstück (die meisten Hostels bieten Toast, Brötchen, einheimische Früchte, Marmelade, süß eben), machen wir uns auf den Weg und erkunden die Insel zu Fuß, denn am Abend wird es wieder aufs Festland gehen und unsere Reise wird sich fortsetzen. Wir brechen im Regen auf, um die "Lopes Mendes Beach" zu finden, in der Hoffung, dasss das Wetter besser wird. Der Fußmarsch wird ca. drei Stunden durch den Dschungel gehen, vorbei an Traumstränden, praktisch auf die andere Seite der Insel! Davon wissen wir jetzt noch nicht viel! Kurz nach ein paar Metern bin ich mir nicht mehr sicher, ob das die richtige Entscheidung war. Der Regen wird nun stärker, es prasselt von oben, der Boden ist rutschig, ich bin bereits durchnässt und habe keine Erfahrung, in dem, was ich hier tue. Man hat uns noch vor giftigen Schlangen gewarnt. Ich denke nur, ach du Scheiße. Was machen wir hier! Ich habe Respekt vor dem Dschungel, keine Ahnung, was uns hier erwarten wird. Aber eines was ich bzw. wir in den letzten 2-3 Wochen gelernt habe ist: Augen zu und durch, und das machen wir. Ich lasse mir nichts anmerken. Basti geht voran und erklimmt den Weg, die sicheren Schritte, die wir gehen. Es geht über Stock und Stein, Felsen, Schlamm stellen sich in unseren Weg und wir gehen immer weiter den Berg hinauf, vorbei an seltenen Pflanzenarten, Bambus und großen Termitenbergen. Oben auf dem Berg angekommen, überblicken wir die gesamte Insel. Was für eine Schönheit. Der Himmel bricht auf, die Sonne kommt raus und hat den Tag erobert. Der Regen und die dichten Wolken ziehen ab. Es war die richtige Entscheidung! Vor uns liegt noch mehr als eine Stunde entfernt die Lopes Mendes Beach! Plötzlich fällt mir wieder ein, dass wir vielleicht sogar den zweistündigen Pfad wieder zurücklaufen müssen, denn es wird noch nicht klar sein, ob es ein Boot geben wird, was uns mit zurück nimmt und dann der Transfer heute Abend, den wir pünktlich nehmen müssen. Wir gehen das Risiko ein.
Von jetzt an, lohnt sich jeder Schritt, denn wir werden belohnt mit sonnigen Traumstränden und Buchten, glasklarem Wasser, wieder Dschungel, netten Menschen, die sich einfach ihr Häuschen in die Bucht gebaut haben und uns zu einem kleinen Imbiss einladen wollen. Wir sind noch nicht hungrig. Ein schwarzer Hund (Cruzie II) begleitet uns auf dem letzten Weg. Basti zieht sie förmlich an! Der Grund ist aber, dass wir unseren Proviant außen am Rucksack in einer Plastiktüte befestigt haben.
Die letzten 20 Minuten gehen an die Grenze, Berg auf und Berg ab. Langsam merken wir unsere Füße und Beine. Und dann passiert es, Basti fällt! Halb so schlimm. Ein Glück! Weiter gehts! Plötzlich wird aus dem Lehmboden, feiner, weißer Sand. Die Vegetation verändert sich. Wir hören das Donnern der Wellen und nicht weit entfernt schimmert es blau und weiß. Wir sind da und wir sind bis jetzt die einzigen am Strand, bis auf unseren schwarzen Begleiter, der nun hofft ein Stück Käsebrötchen von uns zu bekommen, sowie ein paar Rettungsschwimmer. Das ist das tolle an brasilianischen Stränden, egal wo man ist, es gibt meistens immer mehr als eine Bar, Toiletten und/oder Rettungsschwimmer. Wir ziehen unsere nassen Regenjacken aus, springen in die Fluten und merken sehr schnell, warum die Rettungsschwimmer hier sind. Wir bleiben noch zwei Stunden, dann zieht sich nach und nach der Himmel zu und der Strand füllt sich. Wir brechen auf und schaffen es sogar noch auf ein Boot, das uns und andere Wanderer wieder sicher nach Abraao bringt. Noch bevor wir einsteigen, beginnt es zu regnen. Schade, denke ich, so ein Abschied, aber dann in der Ferne auf See sehen wir plötzlich Wale und Delphine, die uns verabschieden! Nach 45 Minuten haben wir wieder angelegt. Jetzt noch schnell ein paar Lebensmittel aus dem kleinen Supermarkt an der Ecke, ein Souvenir und dann ab ins Hostel, die Rücksäcke holen, dann zur Fähre. Es ist mal wieder Flut am Strand, die Schuhe und Socken werden nass. Wir stehen knöcheltief im Wasser. Scheiße! Keine Chance, wir müssen weiter, mit den Rucksäcken auf dem Rücken, die sich plötzlich viel schwerer anfühlen als sonst. Am Ende haben wir alles geschafft und sitzen mit durchnässten Schuhen und feuchten Sachen auf der Fähre nach Angra dos Reis und haben noch ca. zwei Stunden Busfahrt vor uns. Tja, das ist der Preis, den man zahlt und es gehört zum Reisen dazu! Eigentlich haben wir nicht viel bei und mit uns aber es ist immer noch zu viel! Wieder eine Erkenntnis!
Dienstag, 24. August 2010
Buenos Aires - Sabor a Tango
We wanted to let you know that we arrived in Buenos Aires after a 16h bus ride in a so called: sleeping bus, in one of the most European cities in South America. It reminds me of a mix between Madrid and Roma. After Ilha Grande, Brasilia we stayed for a few days in Paraty, Brasilia, after we traveled to the Puerto Iguazu, Argentinia to the big Waterfalls. We will post some pics asap. Our journey keeps going and we hope you enjoy our pics we post!
All the best to you all!!!
Basti and Jenny
Sonntag, 22. August 2010
Ilha Grande! Teil 1
Ilha Grande ist eine nicht gerade kleine Insel, ungefähr so groß wie Rügen, ca. 2-3 Stunden südlich von Rio. Louiz, der Besitzer des Che Lagarto Copacabana in Rio hat uns auf die Idee gebracht, ein paar Tage auf Ilha Grande zu verbringen bzw. mit ihm das Wochenende zu feiern, denn er würde auch dort sein! Eine kleine Party mit Livemusik, Caipis und Barbecue gemeinsam mit den Insulanern! Das klingt doch toll. Das Wetter?? Wir versuchen es an diesem Wochenende so gut es geht zu ignorieren! Aber erst einmal von Anfang an!
Wir entscheiden uns für etwas mehr Real einen Fahrer zu buchen, der uns direkt zur kleinen Fähre bringt und dann weiter auf die Insel. Nicht ganz ungefährlich, wie wir später erfahren. Auf gleicher Strecke, wurde ein paar Tage später eine Backpackerin an einer Haltestelle niedergeschlagen und ausgeraubt. Sie hatte ebenfalls den Transfer zur Insel gebucht. Bei uns lief aber natürlich wieder alles glatt! Zurück zu Ilha Grande. Die Insel ist nämlich nur mit dem Boot erreichbar. Dort gibt es keine Straßen oder Autos, also ein bisschen Aussteigerinsel, könnte man sagen, auf der die Brasilianer, die es sich leisten können das Wochenende verbringen oder auch Urlaub machen. Wir brauchen mit dem Fahrer eine Weile, bis wir aus Rio raus sind. Der Verkehr ist teuflisch. Und die Favelas reihen sich bis zu zwei Stunden nach Fahrtbeginn aneinander und drücken sich an den Highway. Eine sehr bedrückende Situation und Szenario. Ich mache keine Fotos und denke, so leben Menschen tatsächlich. Sie kommen aus den Dörfern Brasiliens in die Großstadt, wollen ein besseres Leben und bauen sich einfach das Hüttchen mitten an den Hang oder irgendwo hin. (Das dürfen sie. Jeder Brasilianer darf sich irgendwo seine Hüttchen hinbauen und wenn sich nach 5 Jahren kein Besitzer meldet, denn ist das umso besser. Das heißt dann freies Wohnen. In der Stadt ist das noch einfacher! Habe ich gelesen!) Der zweite Stock wird dann das Kinderzimmer und der dritte, wenn Geld da ist, wird das Gästezimmer. Einige Straßenzüge, wenn man diese überhaupt so nennen kann, haben keine Stromspanner, heißt also kein elektrisches Licht, so scheint es jedenfalls. Inzwischen weiß ich aber, dass jede Favela eine Stadt in der Stadt ist mit Elektrizität und fließend Wasser, die ohne Rio gut zu funktionieren scheint. Trotzdem ist das kein Leben, denke ich. Der Fahrer erzählt nur kurz, dass es sogar eine deutsche Favela in Rio gibt. Ob das stimmt? Kann es mir einer von euch sagen??
Rio hat mich gepackt. Ich weiß nicht warum, wahrscheinlich, weil an jeder Ecke alles oder auch nichts passieren kann. Aber Hauptsache: „Tudo bem!“ Daumen hoch, das machen wir seit dem nur noch bei allem und bei jedem!
Im Wagen auf dem Weg nach Ilha Grande sind ebenfalls zwei Jungs, ein Tunesier und ein Norweger. Wir tauschen uns aus, wer was macht, wer wo schon war, was man in Südamerika nicht sehen muss und was unbedingt noch sehenswert ist. Nach ca. drei Stunden, eine davon direkt an der Küste der entlang, der Costa Verde, kommen wir in einem kleinen Örtchen an. Hier warten wir auf das Boot, das uns nach Ilha Grande rüberbringen soll. Wir trinken eine Dose Guaraná und warten. Dann ist es soweit. Das Boot legt an, der Fahrer fährt noch direkt an den Steg, wo das Boot ablegen wird und verabschiedet sich. Später werden wir mit ihm auf der kleinen Samstagsparty feiern. Wir steigen aufs Boot und fahren die nächsten 45 Minuten auf dem Atlantik in Richtung Insel. Das Wasser ist klar und Basti hängt die ganze Fahrt über Deck und sieht sogar eine kleine Wasserschildkröte. Nach einer Weile haben wir Land in Sicht. Es raucht, die Sonne geht schon unter und die Insel liegt direkt vor uns. Eine Pirateninsel mit dem Örtchen Abraao, das sich da vor uns auftut, dahinter der dichte Dschungel, den wir zwei Tage später durchwandern werden. Übrigens, es gibt keine festen Straßen in Abraao, nur Strand und Sandwege. Wir legen mit dem Boot direkt am Hostel an und werden das Gefühl nicht los, das die Insel uns in den Bann zieht. Es ist hier wunderschön. Am Ende der Welt und alles geht ein wenig langsamer. Wir checken ein in ein 8-10 Bett Zimmer, was sich Basti und ich mit anderen jungen Leuten teilen werden, hauptsächlich Mädels (die meisten aus Great Britain). Basti freut sich! Wird ok sein, denken wir für die nächsten drei Nächte, es wird aber auch das letzte Mal sein, hoffen wir. Wir schmeißen förmlich unsere Rücksäcke in die Ecke und machen uns auf an den fast hauseigenen Strand, baden und genießen den Sonnenuntergang. Ich fühle mich glücklich, frei und angekommen. Hier möchte ich bleiben, innehalten, den Moment genießen hier zu sein und tue es intensiv. Nur ich. Das ist der letzte schöne Tag auf Ilha Grande, den wir haben werden. Die folgenden Tage sind stark verregnet und kalt. Wir machen das Beste draus. Am darauffolgenden Tag bleiben wir im Hostel, schauen uns Abraao an. Am dritten Tag fahren wir raus aufs Meer und schnorcheln, bei knapp 20 Grad und lassen uns mit dem Boot und anderen netten Leuten an den Stränden der Insel lang schippern. Das Wetter wird sich leider nicht groß ändern! ... Teil 2 folgt in Kürze.